Andreas Kuhlen

Mein Profil

  • Dipl. Sportmanager
  • Dipl. Sport- und Fitnesstrainer
  • Ausbilder nach IHK
  • A-Trainer Leichtathletik Leistungssport
  • Trainer Lizenz A

    • Personal Trainer
    • Nordic Walking
    • Rückentraining

  • Athletik Coach (umfasst Athletik Trainer, Functional Trainer und Faszien Trainer)
  • Aktiver Läufer seit 1996 mit diversen Erfolgen von der Mittel- bis zur Langstrecke

Über mich

Sport bestimmt mein Leben – und das schon seit frühester Kindheit. Nach Stationen beim Tennis und Tischtennis, kam ich 1996 zur Leichtathletik, spielte aber trotzdem weiterhin auch Tischtennis. 1997 belegte ich über 3.000m den zweiten Platz bei den Niedersachsenmeisterschaften, im selben Jahr gewann ich aber auch die niedersächsische Endrangliste im Tischtennis! Bis 2000 fuhr ich zweigleisig, danach musste ich mich wegen der Schule und einhergehenden Zeitgründen für eine Sache entscheiden: LAUFEN. Keine andere Sportart ist so einfach, überall mit geringem Aufwand auszuüben und sehr gut vergleichbar! An die Überschrift in der Abizeitung kann ich mich noch heute erinnern, denn sie war sehr zutreffend:

„Andreas ist wie Duracell – er läuft und läuft und läuft!“

Diese Leidenschaft fürs Laufen habe ich bis heute und ich durfte in den letzten 20 Jahren viele Gleichgesinnte kennen lernen, aus denen nicht selten Freunde wurden. Mittlerweile gebe ich meine Erfahrung auch als Trainer weiter, wofür ich aktuell am A-Trainer-Schein arbeite.

Meine jüngsten Erfolge

  • dreifacher Deutscher Firmenlaufmeister (2014, 2015 und 2017)
  • Sieger Freimarktslauf in Garrel 2017, 10km
  • Sieger Bremen Marathon 2017

Meine Ziele für 2018

  • 10 km unter 30 min!
  • Marathon Bestzeit (<2:28:07 std.)
  • Ossiloop-Sieger 2018

Wettkämpfe, Bestleistungen und Erfolge

Datum Wettkampf Ort Strecke Zeit Platz gesamt Platz AK
10.01.16 Egmond Halbmarathon Egmond HM 1:15:15std.
17.01.16 Bezirksmeisterschaften Crosslauf Löningen 10,28km 36:58min. 1 1
14.02.16 BCN Halbmarathon Barcelona HM 67:45min.
06.03.16 Rund um das Bayer Kreuz Leverkusen 10km 31:29min. 8 3
13.03.16 VfL Straßenlauf 2016 Oldenburg 10km 31:36min. 2 1

Datum Wettkampf Ort Strecke Zeit Platz gesamt Platz AK
31.12.15 34. Silvesterlauf von Werl nach Soest Werl-Soest 15km 47:14min. 4 1
05.12.15 32. Herdecker Nikolauslauf Herdecke 9,6km 30:40min. 1 1 Streckenrekord
08.11.15 34. Lop dwusch dörn Wildenloh Wildenloh 9km 30:43min. 1 1 Streckenrekord
10.09.15 B2RUN Finale Berlin 6,5km 18:58min. 1 1 Deutscher Firmenlaufmeister
Team „Runners Point Dortmund“ (Kuhlen, Serke, Mantzoglou, Bella, Hollop) 1:46:19std. 3
06.09.15 18. Starkebäcker HM in Lesmona Bremen HM 1:13:33std. 1 1
02.09.15 Abendsportfest Oldenburg 5.000m 15:45,10min. 1 1
17.07.15 Austriann Top Meeting Ried 1.500m 3:54,06min. 6 2 (1. Kamel Saad, Yusuf)
10.07.15 16. Zeulenroda Meeting Zeulenroda 1.500m 3:53,25min. 3 2
27.06.15 Meet-IN Ingolstadt 1.500m 3:51,62min. 1 1
14.06.15 44. Gouden Spike Leiden/NL 3.000m 8:24,65min. 8
06.06.15 Niedersachsenmeisterschaften Senioren Sulingen 800m 1:59,60min. 1 1
28.05.15 B2RUN Dortmund Dortmund 6,1km 18:33min. 1 1
Team „Runners Point Dortmund“ 1
23.05.15 International Flanders Athletics Meeting Oordegem/BEL 5.000m 14:29,53min.
14.05.15 Deutsche Hochschulmeisterschaften Münster 1.500m 3:58,84min. 13 13
13.05.15 Deutsche Hochschulmeisterschaften Münster 5.000m 14:57,22min. 2 2
08.05.15 Sottrumer Abendlauf Sottrum 10km 31:31min. 1 1
01.05.15 Lauf in den Mai Gristede 5km 15:28min. 1 1 Streckenrekord
29.03.15 35. Vattenfall HM Berlin Berlin HM 68:59min. 46 15
08.03.15 Straßenlauf Oldenburg Oldenburg 25km 1:27:41std. 1 1
01.03.15 34. Straßenlauf „Rund um das Bayer-Kreuz“ Leverkusen 10km 32:00min. 13 5
08.02.15 Winterlaufserie Hamm 15km 49:52min. 1 1
04.01.15 Phoenix Neujahrslauf Dortmund 26km 90:54min. 1 1

Datum Wettkampf Ort Strecke Zeit Platz gesamt Platz AK
31.12.14 27. Mühlener Silvesterlauf Mühlen 10km 31:30min. 1 1
28.09.14 41. BMW Berlin Marathon Berlin Marathon 2:28:07std. 54 19
20.09.14 9. Garreler Freimarktslauf Garrel 5km 15:13min. 1 1 Streckenrekord
03.09.14 B2RUN Finale Berlin 6km 17:20min 1 1 Deutscher Firmenlaufmeister
28.08.14 Bahnlaufserie Bergisch Gladbach 10.000m 31:06,31min. 1 1
17.08.14 9. Hambrücker Lußhardtlauf Hambrücken HM 69:29min. 1 1
13.08.14 Bahnlaufserie Winsen / Luhe 5.000m 15:10,61min. 1 1
31.07.14 Altstadtlauf Köln 10km 32:53min. 2 1
19.07.14 Emsteker Kirmeslauf Emstek 10km 33:15min. 1 1
15.06.14 Niedersachsen- und Norddeutsche Meisterschaften Senioren Celle 800m 1:58,37min. 1 1
14.06.14 Niedersachsen- und Norddeutsche Meisterschaften Senioren Celle 1.500m 3:59,42min. 1 1
24.05.14 Lauf zwischen den Meeren mit dem o.t.n.-Team Husum nach Damp 96,3km 5:16:33std. 1 1
15.05.14 B2RUN Dortmund Dortmund 6,1km 18:37min. 1 1
23.04.14 Lehrter Stundenlauf Lehrte 18.081m Stunde 1 1

Strecke Zeit Ort Datum
400m 50,14sek. Delmenhorst 18.06.2008
800m 1:50,61min. Hannover 31.05.2008
1.000m 2:22,58min. Osterode 14.07.2009
1.500m 3:46,79min. Rehlingen 01.06.2009
Meile 4:21,88min. Soltau 08.06.2005
3.000m 8:21,79min. Leiden 12.06.2010
5.000m 14:29,53min. Oordegem 24.05.2015
10.000m 31:06,31min. Bergisch Gladbach 28.08.2014
10km 30:51min. Nagold 16.09.2012
15km 47:14min. Werl-Soest 31.12.2015
Stundenlauf 18.081m Lehrte 23.04.2014
Halbmarathon 67:45min. Barcelona 14.02.2016
Marathon 2:28:07std. Berlin 28.09.2014
3×1.000m 7:11,67min. Rhede 09.08.2009

Meine Top 3: Bahnrennen

1. Deutsche Meisterschaften am 05./06. Juli 2008:

Diese Meisterschaften sind mir bis heute in unvergesslicher Erinnerung geblieben. Mit einer guten Form angereist, war ich samstags im dritten von drei Vorläufen mit dem derzeit amtierenden Deutschen 800m-Meister Moritz Höft. Da sich nur die besten zwei je Vorlauf für das Finale am Sonntag qualifizierten, musste taktisch schon einiges gut laufen, um im Finale dabei zu sein. Da Moritz Höft einen schlechten Tag erwischte nutzte ich meine Chance und qualifizierte mich mit 1:51,12 Minuten für das Finale der besten Acht!

Der Sonntag verlief eigentlich wie jeder andere Wettkampf, nur, dass die Konkurrenten diesmal sehr prominent waren und ein voll besetztes Stadion die Stimmung trotz Dauerregen anheizte. Nach einer 57,20 Sekunden Anfangsrunde, die René Herms als Führender durchlief, siegte am Ende Robin Schembera in 1:51,47 Minuten vor René Herms (1:51,65) und Sören Ludolph (1:52,12). Auf den Plätzen folgten Alexander Hudak (1:52,31) und Olympiasieger Nils Schumann (1:52,32). Als Sechster kam ich nach 1:53,04 Sekunden in Ziel, Simon Huckestein (1:53,20) und Christian Atz (1:53,72) komplettierten das enge Ergebnis.

Es war eine einmalige Erfahrung und Erinnerung in so einem mit Top-Läufern besetzen Feld dabei gewesen zu sein. Direkt im Ziel ging es für mich dann überraschender Weise weiter: ich war ausgelost worden, um eine Dopingprobe abzugeben. Kaum im Ziel angekommen, hatte ich somit stetig eine Person an meiner Seite, die mich bis zur Abgabe der Urinprobe „verfolgte“. Erst danach konnte ich die Glückwünsche der Familie und Freunde entgegennehmen und kam auch noch so gerade rechtzeitig zur Siegerehrung.

Ein großartiges Wochenende, das es deshalb auf Platz 1 meiner Lieblings-Bahnrennen geschafft hat!

2. Rehlingen, 01. Juni 2009

Natürlich darf auch ein Bestzeit-Rennen nicht fehlen. Auch wenn mir da die Entscheidung schwer gefallen ist, denn eine Bestzeit ist immer etwas ganz Besonderes! Aber die wohl erstaunlichste Bestzeit bin ich am Pfingstmontag in Rehlingen gelaufen. Wie es als Läufer der erweiterten deutschen Spitzenklasse nun mal so ist, fällt es schwer die passenden Rennen zu finden. Ich hatte mir im Vorfeld das Meeting „Weltklasse im Saarland“ in Rehlingen ausgesucht, aber ich hatte keinen Startplatz bekommen. Ärgerlich! Auswahlmöglichkeit gesucht und zwei Tage vorher beim Pfingstsportfest in Zeven gefunden. Ich hatte eine gute Form, aber das Starterfeld in Zeven war nicht für eine Zeit unter 3:50 Minuten ausgelegt, aber was sollte ich tun? Ich angefangen einzulaufen und während meiner Aufwärmphase bekam ich die Info von meinem Bruder, dass ich in Rehlingen starten könnte – es hätte sich kurzfristig was ergeben! Wieder stellte sich die Frage – was tun? Innerlich hatte ich aber schon entschieden! Aufwärmphase beendet, ins Auto gestiegen und nach Rehlingen gefahren! Zur Info: Zeven und Rehlingen liegen etwa 600km auseinander… 😉 egal – ich wollte DORT laufen, in einem guten Feld und wenn möglich Bestzeit. Nach so einer Entscheidung ist natürlich schon ein großer Druck im unmittelbaren Umfeld und bei einem selbst spürbar, aber ich wusste, es war die richtige Entscheidung. Endlich war „Renntag“: von Start weg lief ich ein konzentriertes Rennen mit Blick nach vorne und überquerte das Rennen als Zweitplatzierter in 3:46,79 Minuten, was noch immer Bestzeit für ich bedeutet. Das Rennen an sich hätte es wohl nicht hier auf Platz 2 geschafft, aber die Gesamtsituation.

Dieses Rennen verdeutlicht sehr gut, dass nicht immer der einfachste Weg zum Erfolg führt. Zwar liegt es manchmal nicht in der eigenen Hand, aber wenn man eine Chance geboten bekommt, muss man sie nutzen! Anhand dieser gelaufenen Zeit bin ich in den folgenden Rennen deutlich besser in die entsprechenden Wettkämpfe gekommen – leider ohne sie weiter zu verbessern! ;)

3. Zeulenroda Meeting 17. Mai 2012

Sicherlich überraschend für den einen oder anderen mag dieses Meeting es auf Platz 3 meiner Lieblings-Bahnrennen geschafft haben. Dabei gibt es viele Gründe, die dafür sprechen: das Meeting ist immer richtig gut organisiert und der Veranstalter macht es den Athleten immer sehr einfach sich wohlzufühlen. Das naheliegende Bioseehotel ist sehr schön und direkt am Wasser gelegen und lädt zu einem Dauerlauf ein. Das allein kann diesen Lauf aber nicht auf Platz 3 „befördern“. Mit 3:47,59 Minuten bin ich in einem top besetzten Feld die Norm für die Deutschen Meisterschaften gelaufen und das unter den Augen meines Physiotherapeuten Frank (mit Frau Hedwig) die extra dafür angereist waren. Natürlich war auch mein Bruder Georg vor Ort, der am nächsten Morgen u.a. mit Carsten Schlagen (Europavizemeister 1.500m, 2010) das Auslaufen begleitete. Die abschließende vom Hotel zur Verfügung gestellte Segway – Tour rundeten diesen Wettkampf ab und bleibt bei mir in absolut positiver Erinnerung.

Meine Top 3: Trainingslager-Orte

1. Monte Gordo

Dieser Ort in Portugal liegt an der Algarve unweit der Grenze zu Spanien. Er bietet dem Läufer alles, was für ein ideales Training nötig ist. Das naheliegende Waldgebiet lädt zum Laufen ein und bietet viele abwechslungsreiche Wege. Ein Stadion mit 400m-Rundbahn, sowie ein kilometerlanger Sandstrand runden das Gebiet ab!

Die Bedingungen sind dort ideal, besonders von Oktober bis April sind es mit Temperaturen um die 15-20 Grad klasse Voraussetzungen, um dem kalten Winter in Deutschland zu entkommen und sich auf die kommende Saison vorzubereiten. Ich kann das Hotel Yellow Monte Gordo empfehlen, in dem ich bereits diverse Male war und vom Zimmer bis zum Personal nichts zu beanstanden hatte. Im Winter bereiten sich übrigens zahlreiche Topathleten hier vor. Zudem stimmt hier das Preis-/Leistungsverhältnis!

2. Kitzbühel

Ich habe einen Ort in Europa gesucht, wo ein Höhentrainingslager machbar ist und da bin ich auf Kitzbühel gestoßen, genau gesagt auf die Ehrenbachhöhe. Man ist relativ schnell vor Ort und der erste Slogon „1. Läuferhotel Österreichs“ signalisierte mir auch – Laufen wir hier groß geschrieben! Das Hotel liegt auf 1.800m Höhe und bietet den Gästen wirklich alles: Vollpension, ein Wellnessbereich mit Swimmingpool und ein Blick über die Berge, der nicht zu bezahlen ist! Zwar ist ein flaches Training „da oben“ nicht so gut möglich, aber die Bergbahn direkt nebenan ist in ca 15min auf 800m Höhe, wo es viele flache Strecken gibt. Die Living-high-training-down – Methode ist hier problemlos umsetzbar, wobei ich finde, dass das Laufen in den Bergen auch problemlos möglich ist! Eine 400m Bahn ist auch unten im Ort und als besonderes Highlight nutze ich einen speziellen Lauf: von der Bergbahnstation auf 800m rauf bis zum Hotel – 1.000 Höhenmeter, verteilt auf 8,5km.

Da es mir hier so gut gefällt, habe ich mit den Inhabern der Ehrenbachhöhe, der Familie Brandstätter, beschlossen, eine Laufreise hierher anzubieten. Ich möchte möglichst vielen Läufern die Schönheit der Kitzbüheler Berge zeigen und wie geht das besser als bei einem geführten Aktivurlaub, meiner Laufreise nach Kitzbühel! (www.andreaskuhlen.de/laufreise)

3. Kenia

Kenia ist das Läuferland Nummer 1! Ich finde ja, dass ein Läufer zumindest einmal in seinem Leben in Kenia gewesen sein muss, genauso wie ein „kompletter“ Läufer einen Marathon gelaufen haben muss. Die meisten europäischen Läufer zieht es in die kleine Stadt Iten, nahe Eldoret, wo sich auch die kenianische Elite aufhält. Ich hatte das Glück, mit Arne Gabius, seiner Freundin Anne und Filmon Ghirmai nach Kenia zu fliegen, wodurch mir sicherlich viele „Anfängerfehler“ erspart blieben und zum anderen hatte ich erfahrene Keniafahrer dabei, welches hier nicht von Nachteil ist! Iten liegt auf ca 2.400m Höhe, wodurch sich dieser Ort sehr gut für ein Höhentrainingslager eignet. Ich habe dieses Land in toller Erinnerung behalten: die Menschen sind sehr sehr nett, laufen teils Strecken spontan mit und haben immer ein Lächeln auf dem Gesicht! Zudem ist die Landschaft einfach ein Traum – eine Tagestour zum Lake Baringo wird mir sicherlich immer in Erinnerung bleiben und kann ich jedem nur empfehlen. Weiteres beschreiben die folgenden Bilder sicherlich am besten… ;)